So wichtig wird RPA für deutsche Unternehmen

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Gleich zwei bedeutende IT-Analysten haben unlängst wichtige Studien und Prognosen veröffentlicht, wie es derzeit um Robotic Process Automation Lösungen steht und wohin der Weg in den nächsten Jahren führen wird. Der Report „Process Mining & RPA 2019“ von BluePrism und IDG Research zielte dabei vor allem auf die konkreten Planungen der Unternehmen für 2020 ab. Die RPA-Markt Studie von Adroit Market Research hingegen schaut voraus bis 2025. Beide Studien enthalten allerdings im Kern dieselbe Botschaft: RPA wird immer wichtiger in Deutschland.

Hoher Stellenwert für rund die Hälfte der Befragten

Während RPA bei vielen Unternehmen noch vor wenigen Jahren auf geringes Interesse stieß, äußerten in den jüngsten Erhebungen rund die Hälfte der Befragten, dass RPA in den kommenden Jahren von hoher oder sehr hoher Bedeutung sein wird. Dabei waren sich Großkonzerne und Mittelständler auffällig einig. Mehr als die Hälfte der Befragten bei der Studie von BluePrism gaben an, zumindest einen RPA-Prozess unmittelbar in Vorbereitung zu haben.

Großunternehmen nutzen bereits jetzt mehrere Prozesse

Größere Unternehmen scheinen einen kleinen Schritt voraus zu sein. Beinahe ein Viertel der befragten Großfirmen nutzen nämlich bereits fünf oder mehr RPA-Prozesse. Hier etablieren sich Lösungen mit Software-Robotern bereits als normal – vor allem in Backoffice-Prozessen sowie im End-2-End-Monitoring. Das zeigt auch, dass RPA, einmal erfolgreich eingesetzt, einem Unternehmen immer wieder und wieder helfen kann, Kosten zu sparen und Prozesse zu optimieren.

Das Budget macht oft den Unterschied

Eine der größten Hemmschwellen für den Einsatz moderner RPA-Lösungen ist das Budget. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen scheuen oft die anfängliche Investition. Unternehmen, die mindestens 250.000 Euro IT-Budget bereitstellen, zeigten sich in den Studien als wesentlich offener und interessierter an RPA-Technologien. Es ist also anzunehmen, dass viele Unternehmer RPA nicht grundsätzlich ablehnen, sondern es nur für zu teuer halten.

Kundenzufriedenheit und Umsatzsteigerung sind am wichtigsten

Ein überraschendes Ergebnis zeigten die Antworten auf die Frage nach dem Warum. So galt die Kostenoptimierung bei Fachabteilungen und sogar den IT-Abteilungen als das wichtigste Argument. Strategische Entscheider sahen das jedoch anders. Für die meisten war nämlich die Kundenzufriedenheit das stärkste Argument für automatisierte Lösungen. Das zeigt uns, welchen Stellenwert die Customer Experience in der Dienstleistungsgesellschaft hat und wie schwer RPA-Vorteile wie Geschwindigkeit und Fehlerlosigkeit wiegen.

Diese Probleme gibt es noch

Jeder fünfte Befragte der Studie gab an, keine wirkliche Marktübersicht zu haben und nur wenig über die Anbieter von RPA-Lösungen zu wissen. Folglich ist die Hemmschwelle größer, sich auf teils sehr investitionsintensive Maßnahmen einzulassen. Hier ist es Aufgabe der Anbieter wie AmdoSoft, sich entsprechend zu präsentieren und so die verständlichen Berührungsängste abzubauen.

Bezüglich der Lösungen selbst gaben die Unternehmen vor allem zwei Probleme an, nämlich die oft nicht funktionierende Datenintegration sowie den hohen Schulungsaufwand für die Mitarbeiter. Tatsächlich ist die Konvertierung der Daten in verwertbare Dateien eine der fordernden Aufgaben für Anbieter von RPA-Bots. Der Schulungsaufwand hingegen hält sich bei den meisten Lösungen in Grenzen. Das liegt zum einen am hohen Autonomiegrad der Roboter, zum anderen aber auch an den immer besseren Handhabung auf der Benutzeroberfläche.

Self Services bauen Skepsis ab

Eine gute RPA-Lösung muss sich auch von einem Mitarbeiter ohne IT-Hintergrund einfach und schnell bedienen lassen. Das minimiert den Schulungsaufwand und erhöht gleichzeitig die Akzeptanz bei der Belegschaft. Eine Technologie, die sich leicht erklären, verstehen und bedienen lässt, wird beim Personal viel eher angenommen. Daher setzen viele Anbieter auf Self-Service-Lösungen mit grafisch ansprechenden Oberflächen und simplen Drag-and-Drop Prozessen.

Lassen Sie sich von uns helfen

AmdoSoft möchte mit Ihnen zusammen die Zukunft gestalten. Unser RPA Bot hilft Ihrem Unternehmen dabei, sich für eine optimale Entwicklung zu wappnen. Sie möchten mehr über uns und unseren Software Roboter erfahren? Dann nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf.

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Wo Roboterlösungen im Alltag schon zu finden sind

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Wenn man über Roboter, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz spricht, denken viele noch an ferne Zukunftsszenarien. Doch digitale Automatisierungen und Prozessautomationen durch Software-Roboter sind längst in unserem Alltag angekommen. Wir merken es nur manchmal gar nicht. Dabei könnte eine höhere Transparenz helfen, die Akzeptanz der Bots im Alltag zu erhöhen.

Automatisierung ist nichts Negatives

Im Alltag fällt es vielen Menschen schwer, die Interaktion mit Maschinen als Teil der modernen Gesellschaft zu akzeptieren. Schon Bandansagen am Telefon empfinden manche als unzumutbar. Dabei hilft die maschinelle Sortierung der Anfragen bei der schnellen und effizienten Abwicklung des nachfolgenden Kundengesprächs. Dieses Beispiel ist noch nicht einmal wirkliches RPA, illustriert aber die Widerstände in der Gesellschaft und warum sich Bots heute noch so oft verstecken.

Customer Experience mit Chat-Bots

Gerade im Bereich E-Commerce frisst das Customer Management enorme Ressourcen. Kundenanfragen, Reklamationen und Bestellvorgänge häufen sich selbst bei kleinen Anbietern. Die (semi-)automatisierte Beantwortung der Anfragen ist daher ein Trend, den man als Endkunde mehr und mehr erleben kann. Wer sich heute über einen Stromanbieter informiert, einen neuen DSL-Vertrag abschließen möchte oder auch nur eine schicke Lederjacke sucht, wird vom immer verfügbaren und immer freundlichen Software-Kundenberater per Pop-Up Chatfenster begrüßt und betreut. Die Qualität der Gespräche hat dabei bereits ein erstaunliches Niveau erreicht, da die Chat Bots durch jedes Gespräch dazulernen.

RPA-Lösungen nutzen auch dem Kunden

Bleiben wir beim Thema Customer Experience. Wie schon erwähnt, ist dieser Bereich in einem Unternehmen sehr ressourcenhungrig und hat bis vor wenigen Jahren viele Mitarbeiter beschäftigt. Mit Software-Robotern können allerdings viele dieser Prozesse automatisiert und damit effizienter gestaltet werden, ohne dass die Kundenzufriedenheit sinkt. Im Gegenteil: Oft ermöglichen kluge Software-Implementierungen sogar eine Erhöhung der Kundenzufriedenheit. Dazu zwei Beispiele aus dem Alltag.

Erstes Beispiel: Abwicklung von Einreichungen bei privaten Krankenkassen

Während früher jede einzelne Abrechnung eines Beleges über Arztbesuche oder Medikamente händisch verarbeitet werden musste, erledigt dies heute in den meisten Fällen eine Software. Die Schwierigkeit bestand zunächst darin, die vielen verschiedenen Formulare und Dokumente für die Maschinen lesbar zu machen. Die Lösung heißt oftmals Optical Character Recognition. Eine Software liest aus einem Scan oder Foto der Arztrechnung die Zeichen heraus und übersetzt das Dokument in ein Standardformat, welches durch klassische RPA-Bots interpretiert werden kann. Bestimmte wiederkehrende Parameter führen dann zu einer schnellen Kostenerstattung oder bei Problemen zu einer Weiterleitung an einen menschlichen Mitarbeiter.

Für Endkunden hat dies die Einreichung enorm vereinfacht. Statt mit Kopien und Belegen zum Briefkasten zu laufen, reicht heute ein Foto, aufgenommen über eine App auf dem Smartphone. Ist die Einreichung ohne Besonderheiten, erfolgt die Verarbeitung und Erstattung nicht selten innerhalb weniger Tage. Früher flatterte der Beleg in dieser Zeitspanne gerade einmal über die Poststelle auf den Tisch des Sachbearbeiters.

Zweites Beispiel: Sendungsverfolgung von Warensendungen

Die Sendungsverfolgung bei bestellten Päckchen und Paketen ist für uns heute eine Selbstverständlichkeit. Der im Hintergrund laufende Prozess ist allerdings gar nicht so simpel. Oft müssen viele Daten aus verschiedenen Quellen zueinander geführt werden – vor allem dann, wenn Speditionen als Dritte involviert sind. RPA-Bots können diese Daten analysieren und verwerten und in das Lagerverwaltungssystem des Transportunternehmens einspeisen. Daran wiederum sind Websites angebunden, auf denen der Kunde rund um die Uhr und ständig aktualisiert den Status seiner Bestellung einsehen kann. Selbst die bestellte Pizza kann so minutiös getrackt werden.

Wie man sehen kann, sind Roboterlösungen und Prozessautomatisierungen auch abseits von Industrie und Produktionsketten längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Es gilt nun, Berührungsängste abzubauen und zu zeigen, dass Bots nicht per se eine Bedrohung sind, wenn sie zum Wohl von Unternehmen und Kunde gleichermaßen eingesetzt werden. Auch dies ist eine Aufgabe aller beteiligten Kräfte.

AmdoSoft unterstützt die Initiative „Pack ma’s digital“ der IHK München und Oberbayern

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Bereits seit etwa zwei Jahren hilft die Initiative „Pack ma’s digital“ der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der digitalen Transformation. AmdoSoft als Anbieter von smarten Automationslösungen hilft da natürlich gerne mit. Also haben wir beschlossen, uns der Initiative anzuschließen und unser Wissen und unsere Expertise einzubringen, um regionale Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Ab sofort ist AmdoSoft stolzer Unterstützer der IHK-Initiative „Pack ma’s digital“!

Viele KMUs tun sich schwer mit der digitalen Transformation

Digitale Strukturen, cloudbasierte Anwendungen und softwaregesteuerte Roboterautomation – viele Unternehmerinnen und Unternehmer fühlen sich oft überfordert mit den neuen Entwicklungen, die in immer schnellerem Tempo vonstattengehen. Kein Wunder, bleibt doch vielen neben dem Tagesgeschäft kaum Zeit, sich umfassend über die neuen Technologien zu informieren. Allerdings werden Unternehmen, die nicht mit der Zeit gehen, bald abgehängt werden. Effizientes Arbeiten und optimierte Prozesse sind nun einmal nur mit modernster Technologie und entsprechendem Know-How möglich. Damit möglichst viele oberbayerische Unternehmen die digitale Transformation optimal in Angriff nehmen können, hat die IHK München und Oberbayern die Initiative „Pack ma’s digital“ ins Leben gerufen, der sich nun auch AmdoSoft angeschlossen hat.

Die IHK und digitale Unternehmen helfen

Die Initiative versteht sich als Bündelung von Kompetenzen von Unternehmen, die selbst die digitale Transformation vorantreiben oder sogar entscheidend mitbestimmen. Dazu gehört natürlich auch AmdoSoft als kompetenter Anbieter von Prozessautomation durch Software-Roboter. In der langen Liste der Unterstützer finden sich aber auch Unternehmen aus den Bereichen Künstliche Intelligenz, Augmented Reality, E-Commerce oder E-Learning, um nur einige zu nennen. Der Vorteil des großen Netzwerks liegt für uns vor allem in den Synergie-Effekten des gegenseitigen Austauschs und dem fruchtbaren Miteinander bei gemeinsamen Projekten und Veranstaltungen. Die IHK als Schirmherr bietet dabei ein professionelles Umfeld und zugleich eine Schnittstelle zwischen Unterstützern und Interessenten.

Viele kostenlose Angebote dank der Digitalisierungsinitiative

Wenn Sie als Unternehmerin oder Unternehmer von der Initiative „Pack ma’s digital“ profitieren möchten, können Sie beispielsweise mit den zahlreichen kostenfreien Angeboten starten. Dazu gehören interessante Youtube-Videos auf dem Kanal der IHK sowie digitale Infos zum Download und nicht zuletzt der informative und aktuelle IHK-Newsletter. Die Initiative und ihre Unterstützer bieten zudem kostenlose Webinare und Workshops an, von denen Sie und Ihr Unternehmen nur profitieren können.

Nicht zuletzt ermöglichen Netzwerkveranstaltungen und ein reger Austausch zwischen den Teilnehmern immer auch konkrete Anwendungen für digitale Strategien oder Technologien. Wenn ein Unternehmen vor einer digitalen Herausforderung steht, findet es bei der Initiative stets den richtigen Partner, um die Aufgabe gemeinsam zu bewältigen. Wenn es um RoboticProcess Automation (RPA) geht, können Sie sich natürlich gern auch direkt an AmdoSoft wenden.

AmdoSoft als Experte in Sachen RPA

Natürlich bringen auch wir von AmdoSoft uns ein und wirken beispielsweise bei einem speziellen Webinar am 14. Oktober 2019 zum Thema Robotic Process Automation mit. Unser Geschäftsführer Mario Griffith erklärt den Teilnehmern die Idee und den Nutzen von RPA und zeigt, wie sich Abläufe automatisieren lassen, ohne dass ein echter Programmieraufwand beim Kunden entsteht. Er erläutert zudem, wo die Chancen und auch Grenzen von RPA liegen und für welche Prozesse sich diese Lösung am besten eignet. Programminhalt und Anmeldungsmöglichkeit zu dieser IHK-Veranstaltung finden Sie hier.

Wir werden auch in Zukunft gern bei Veranstaltungen der Initiative „Pack ma’s digital“ mitwirken und so unseren Beitrag leisten, damit unsere Region sich den Herausforderungen der digitalen Transformation optimal stellen kann. Bleiben Sie auf dem Laufenden und abonnieren Sie am besten den Newsletter der IHK mit aktiviertem Themenschwerpunkt Digitalisierung.

So kann AmdoSoft auch Ihnen helfen

Sie führen ein Unternehmen in München oder Oberbayern und würden gern mehr über die Möglichkeiten roboterunterstützter Prozessautomation erfahren? Dann nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf. Wir finden gemeinsam bei Ihnen Prozesse, die sich effizient optimieren lassen und helfen Ihnen auf Ihrem Weg ins digitale Zeitalter.

Maßnahmen gegen die Angst vor maschinellen Kollegen

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Bei Arbeitnehmern herrscht nach wie vor große Abneigung gegen Roboter und Automatisierung. Der Tenor ist dabei immer derselbe: Roboter vernichten Arbeitsplätze, Arbeit sollte für Menschen sein, Roboter sind suspekt. So ganz unverständlich ist die Argumentation nicht. Tatsächlich lassen sich mit RPA-Bots viele Planstellen einsparen und längst nicht alle Büromitarbeiter werden in verantwortungsvolleren Positionen unterkommen. Und dass seelenlose Maschinen, die man nie in der Teeküche trifft, aus sozialer Sicht nicht die optimalen Kollegen sind, ist auch klar. Doch mit offener und ehrlicher Kommunikation können Arbeitgeber gut gegen Vorurteile gegensteuern.

Die Angst vor dem Jobverlust

Verfechter der Automatisierung werden nicht müde, zu betonen, wie vorteilhaft Software Roboter für die Mitarbeiter sein können. Tatsächlich werden viele menschliche Kapazitäten frei und Angestellte von monotonen Tätigkeiten befreit. Außerdem brauchen auch RPA-Bots Wartung und Administration. Dies wiederum benötigt Fachkräfte, die aktuell auf dem Arbeitsmarkt fehlen. Eine kluge Weiterbildung kann schon ausreichen, um einen Mitarbeiter neue Aussichten zu eröffnen, statt ihn um seinen Job bangen zu lassen. Allerdings dürfen Arbeitgeber auch so ehrlich sein, zu sagen, dass Roboter durchaus Menschen ersetzen werden. Und längst nicht jede Schreibkraft wird zum Software Admin. Eine sozial verträgliche Umverteilung des Fachpersonals ist aber auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht immer vorzuziehen. Das den Mitarbeitern klar zu machen, ist leider ein häufiges Versäumnis.

Die Angst vor der Maschine

Software-Roboter sind glücklicherweise keine wandelnden Blechkisten mit Greifarmen und metallischer Stimme, die durch die Büroflure wandeln. Sie sind unsichtbar und schon aufgrund der technischen Komplexität schwer zu begreifen. Gerade dies schreckt aber viele ab. Menschen verstehen oft nicht, was sie nicht sehen können. Arbeitgeber tun gut daran, ihren Mitarbeitern zu erklären, dass RPA-Bots kaum mehr als Werkzeuge sind, die nach klaren Vorgaben eindeutig umrissene Aufgaben erfüllen. Interessanterweise steigt übrigens die Angst vor Robotern immer dann, wenn diese allzu menschlich wirken. Roboter mit überzeugenden menschlichen Gesichtszügen und realistischer Mimik werden kritischer bewertet als plumpe bewegliche Puppen. Beim ungewohnten Nebeneinander von Mensch und Maschine ist also auch sozial noch viel zu tun.

Grund der Unzufriedenheit ist oft mangelhafte Kommunikation

Sowohl bei der grundsätzlichen Bedeutung von Automatisierung als Maßnahme als auch bei der individuellen Implementierung von konkreten Lösungen werden Mitarbeiter oft übergangen und vor vollendete Tatsachen gestellt. Führungskräfte glauben häufig, dass RPA-Maßnahmen großartig gelungen sind, weil gewisse Kennzahlen sich positiv entwickeln. Die Angestellten hingegen sehen das oft kritischer und sind unzufriedener, wie eine PWC-Studie herausgefunden hat. Diese gegensätzliche Wahrnehmung befeuert natürlich die Abneigungen gegen die maschinellen Kollegen. Mitspracherecht und rechtzeitiger und transparenter Informationsfluss sind die Devisen. Wenn Unternehmen gemeinschaftlich die neuen Lösungen planen und umsetzen, leidet die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter weit weniger.

Weiterbildung und Urteilsbildung

Je mehr Mitarbeiter über Prozessautomationen, Roboter und künstliche Intelligenzen wissen, umso geringer fallen in der Regel die Hemmschwellen und Abneigungen aus. Leider ist der Wissensstand zu diesen Entwicklungen insgesamt noch sehr gering und von vielen Vorurteilen und Halbwahrheiten belastet. Mit Weiterbildungsangeboten und internen Schulungen können Unternehmen helfen, diese Grenzen abzubauen und Mitarbeiter für die Thematik zu sensibilisieren. Außerdem benötigen die meisten Firmen mittelfristig sowieso mehr Personal, das technologisch geschult ist, um den Einsatz von RPA auch IT-seitig stemmen zu können.

Bildung ist der Schlüssel zum Verständnis und zu einer objektiveren Urteilsbildung über RPA und Co. Natürlich muss nicht jeder Angestellte ein IT-Fachmann werden oder über die Philosophie der Arbeit sinnieren, doch ein Grundwissen zu den neuen digitalen Entwicklungen ist innerhalb des Unternehmens und auch gesamtgesellschaftlich nur förderlich. Dasselbe Ziel verfolgt auch die Bundesregierung im Rahmen des Dialogprozesses Arbeit 4.0. Die gesamte Arbeitswelt befindet sich im Wandel und es ist unser aller Aufgabe, diesen Wandel mitzugestalten.

Sie interessieren sich für die Möglichkeiten von Robotic Process Automation und möchten mehr wissen? Dann nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf und erfahren Sie, ob auch Ihr Unternehmen von RPA profitieren kann.

Wann ist ein Prozess automatisierbar?

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Wir bei AmdoSoft stehen häufig vor der Herausforderung, genau die Prozesse bei einem Kunden zu identifizieren, die sich per Robotic Process Automation (RPA) automatisieren lassen. Oft finden sich nämlich Prozesse, die dafür ideal sind, die man aber zuvor gar nicht auf dem Schirm hatte. Wie Sie in Ihrem Unternehmen einen Prozess mit Automatisierungspotential finden können, erklären wir Ihnen in diesem kurzen Beitrag.

Welche Prozesse sich eignen

Selten ausgeführte oder sehr abwechslungsreiche Prozesse eignen sich nicht für eine Automatisierung. Das höchste Einsparpotential erreichen RPA-Programme wie unser b4 Bot bei Prozessen, die oft und dauerhaft vorkommen, dabei aber beinahe unverändert ablaufen. Ein Beispiel ist die Rechnungsverarbeitung. Diese findet normalerweise Monat für Monat aufs Neue statt und enthält dabei annähernd gleichbleibende Inhalte oder Informationen.

Wichtig ist zudem, dass der zu automatisierende Prozess bislang manuell stattgefunden hat. Unser b4 Bot simuliert das menschliche Eingabeverhalten in Computeranwendungen. Das bedeutet, er kann nur solche Prozesse optimieren, die normalerweise manuell am PC ausgeführt werden. Der Bot ist sowohl beim „Lesen“ der Dokumente als auch bei Eingaben und Klicks sehr viel schneller als jeder Mitarbeiter. Deshalb ist das Optimierungspotential dann am höchsten, wenn möglichst viele manuelle Arbeitsschritte ersetzt werden können.

Der Prozessverlauf bestimmt das Potential

Manche Prozesse wiederholen sich zwar regelmäßig, unterliegen aber starken Veränderungen. Das macht den Einsatz von RPA komplexer, da viele Eventualitäten berücksichtigt werden müssen. Am besten eignen sich daher Prozesse für die Automatisierung, die nahezu unverändert stattfinden. Bei Änderungen in der Nutzeroberfläche der verwendeten Software muss der RPA-Bot direkt darauf eingestellt werden. Bei Änderungen des Prozessablaufs kann es Sinn machen, die Implementierung des b4 Bots direkt in die Planung des neuen Prozesses einfließen zu lassen.

Software-Roboter sind nicht kreativ wie menschliche Mitarbeiter. Sie benötigen klare und eindeutige Regeln, um wirkungsvoll zu sein. Sowohl die Informationen, als auch die Vorgaben, was wann zu tun ist, müssen daher eindeutig formuliert werden. Bei allen anderen Prozessen braucht es zumindest die Mithilfe eines Mitarbeiters. Manche RPA-Bots interagieren mit einem Mitarbeiter und stellen direkt Rückfragen bei unklaren Informationen. Am besten arbeitet ein Bot aber immer dann, wenn er dank eindeutiger Regeln komplett autonom agieren kann.

Welche Art von Daten sich eignen

RPA-Software arbeitet am effizientesten mit eindeutigen, strukturierbaren und einfach zu verarbeitenden Daten. Dazu gehören die Standard-Dateiformen wie Word-Dokumente, Excel-Datenbanken, PDFs oder E-Mails. Bei Sonderformen oder branchentypischen Dateien macht es Sinn, zunächst nach einem Weg zu suchen, diese in allgemeinere Datentypen zu konvertieren, sofern dies möglich und wirtschaftlich ist.

Selbst bei sehr regulär ablaufenden Prozessen kann es immer mal wieder zu bestimmten Ausnahmen kommen. Das lässt sich in der Geschäftspraxis auch kaum vermeiden. Der b4 Bot ist aber auch dann noch wirtschaftlich sinnvoll, wenn etwa drei Viertel der Fälle eines Prozesses entwickelt werden können. Etwa ein Viertel dürfen Sonderfälle sein, die der Bot nicht autonom abarbeiten kann. Liegt die Quote für Sonderfälle höher, ist es ratsamer, den Prozess nicht per RPA zu automatisieren. Natürlich handelt es sich um Näherungswerte, die je nach Branche und Prozess variieren können.

Viele Prozesse bieten großes Einsparpotential

Die Robotic Process Automation hat Leistungsoptimierung und Kostenreduzierung als Kernziele. Das Einsparpotential an Zeit, Arbeit und Kosten muss daher gegeben sein, damit RPA überhaupt Sinn macht. Am einfachsten berechnet sich die Wirtschaftlichkeit durch die Höhe der eingesparten Vollzeitäquivalente. Wenn Sie durch den Einsatz des b4 Bots in Ihrem Unternehmen mindestens 1,5 Vollzeitkräfte einsparen, rechnet sich die Investition üblicherweise in kürzester Zeit. Das Einsparpotential kann natürlich im Einzelfall anders berechnet werden – etwa wenn Effizienzsteigerungen die Marktsituation verbessern, ohne dabei große Personalkosten einzusparen.

Sollen wir auch in Ihrem Unternehmen die infrage kommenden Prozesse einmal genauer unter die Lupe nehmen? Dann nehmen Sie gern mit uns Kontakt auf und identifizieren Sie Einsparungs- und Optimierungspotential für Ihr Geschäft.

Mit RPA-Bots gegen das Sommerloch

 

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Sommerzeit ist Urlaubszeit. Bei nicht wenigen Unternehmen wirkt sich dies jedoch auf die Strategie, die Produktivität und damit letztlich auch auf die Umsatzzahlen aus. Das gefürchtete Sommerloch stellt vor allem kleine und mittelständische Betriebe oft vor eine harte Probe. Software-Roboter hingegen spielen bei dieser Thematik einen ihrer größten Vorteile aus – sie benötigen keinen Urlaub und auch das Wetter ist ihnen absolut egal. Das hat für Unternehmen, die mit RPA und End-to-End-Monitoring Bots arbeiten, viele Vorteile – es gibt aber natürlich auch enge Grenzen.

Projektstagnation und Rückstände durch Urlaub

Urlaub muss sein, da sind sich Arbeitgeber, Arbeitnehmer und auch der Gesetzgeber weitgehend einig. Der Mensch muss abschalten, sich regenerieren und erholen, wenn er nicht irgendwann krank werden will. Wohlgemerkt: der Mensch. Eine Maschine braucht diese Art Auszeit nicht. In hochgradig automatisierten Fabriken können Fertigungsstraßen mit einem Minimum an Besetzung am Laufen gehalten werden. Bei vielen Backoffice-Prozessen geht dies jedoch nicht. Wenn kleinere Unternehmen zum Beispiel nur eine einzige Fachkraft für die Rechnungsverarbeitung haben, dann ruht der gesamte Bereich oft während der Ferienzeit. Ähnliches gilt für Projektgruppen, bei denen im Sommer immer irgendeiner im Urlaub ist. Stagnation und Rückstau unerledigter Arbeit sind die Folge.

Wie RPA Bots helfen können, das Sommerloch zu schließen

Bekannterweise fallen maschinelle Mitarbeiter nicht unter die gesetzlichen Regelungen zu Urlaub und Arbeitszeiten. Folglich können RPA Bots rund um die Uhr arbeiten, an jedem Tag der Woche und quasi pausenlos, wenn das gewünscht und notwendig ist. Viele sich wiederholende und gleichmäßig ablaufende Prozesse, etwa im Backoffice, profitieren davon, dass es kein urlaubsbedingtes Sommerloch gibt. Es sammelt sich weniger Rückstau an, Kundenanfragen bleiben nicht unbeantwortet liegen und es gibt keinen qualitativen Bruch im Prozess, nur weil eine bestimmte Arbeitskraft zwei oder drei Wochen fehlt.

Vielmehr können die Ferienmonate dazu genutzt werden, bestehenden Rückstau aufzuarbeiten, ohne dass parallel neuer Rückstau entsteht. Je nach Branche kann es oft sein, dass auch Kundenanfragen, Bestellungen und andere Prozesse deutlich zurückgehen. Manchmal fällt da das eigene Sommerloch gar nicht so sehr ins Gewicht. Doch bei anderen Unternehmen kann es sein, dass gerade dann, wenn es eigentlich gut läuft, die halbe Belegschaft aufgrund der fixen Schulferien ein Urlaubsgesuch einreicht. Mit RPA-Bots lässt sich dieses Problem zumindest teilweise umschiffen.

Die besonderen Vorteile der Bots

Wenn man über RPA-Bots und deren Vorteile liest, stößt man in der Regel auf die bekannten Argumente, etwa Fehlerfreiheit, Schnelligkeit und Verfügbarkeit rund um die Uhr. Diese Vorteile lassen sich für die Urlaubszeit nochmals modifizieren. So entstehen beispielsweise keine Leerlaufkosten aufgrund von geringer Produktivität. Zwar kostet ein Bot in der Anschaffung nicht weniger, wenn er wenig arbeitet, doch gerade bei flexiblen Abrechnungsmodellen ist ein Software-Roboter oft beliebig skalierbar. Die Kosten lassen sich so bestens im Zaum halten, wenn das Sommerloch weniger Produktivität benötigt. Zugleich lässt sich der Bot ohne Verzug wieder hochschalten, wenn es nötig sein sollte.

Ein weiterer großer Vorteil ist die optimale Planungssicherheit durch Bots. Weder große Hitze noch eine plötzliche Kältewelle können den Bots etwas anhaben. Produktivitätsausfälle durch eine Grippewelle oder enorme Hitze im Büro sind dann Vergangenheit. Nicht zuletzt ist auch die Motivation des maschinellen Mitarbeiters nie schwankend. Fahrlässigkeit in der letzten Woche vor dem Urlaub oder missmutige Stimmung direkt nach den Ferien sind den Bots fremd – ebenso wie Melancholie bei Regen oder Strandsehnsucht bei Sonnenschein.

Die Art des Prozesses bildet die Grenze des Möglichen

All diese Vorteile spielen RPA Bots natürlich nur im Rahmen der ihnen möglichen Arbeiten aus. Hier liegt auch die Grenze dessen, was Software Roboter in der Urlaubszeit auszugleichen vermögen. Kreative und strategische Prozesse sind und bleiben Sache der Mitarbeiter, ebenso wie die Kontrolle und Wartung der Bots und Maschinen. Doch für repetitive Aufgaben, bei denen RPA Bots ihre Stärken einbringen, wird das Sommerloch in Zukunft keine Rolle mehr spielen.

Ärgern Sie sich über die Nachteile der Urlaubszeit? Möchten Sie Ihr Unternehmen optimieren und lästige Prozesse künftig einem Roboter überlassen? Dann sprechen Sie gern mit uns! Wir analysieren gemeinsam, ob unser b4 Bot in Ihrem Unternehmen helfen kann.

Die IT-Trends der Zukunft – ein Blick in die Kristallkugel

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Auf der Gartner IT Infrastructure, Operationsand Cloud Strategies Conference in Las Vegas hielt Gartners Chef-Researcher Ross Winser einen vielbeachteten Vortrag zur Zukunft der IT im Bereich Infrastructure und Operations. Neben infrastrukturellen Fragen und dem Wandel der IT im Zeitalter des Internet of Things ging es auch um die Trends bei Automation und KI-Services. Wir bei AmdoSoft haben uns dazu einmal ein paar Gedanken gemacht, die wir gern mit Ihnen teilen möchten.

Server-Freiheit und Network Agility

Nicht nur durch den neuen 5G-Standard verlieren stationäre Strukturen immer mehr an Bedeutung. Auch in puncto Server-Bedarf findet ein Umdenken statt. Immer mehr Unternehmen werden ihre Kapazitäten auslagern, um flexibler zu bleiben. Gleichzeitig werden immer mehr (mobile) Geräte mit immer größerer Leistung ausgestattet werden. Das ermöglicht es Mitarbeitern, schneller, agiler und unabhängiger zu arbeiten. Ohne eigene Server und ausgestattet mit Mobilgeräten mit 5G wird es Unternehmen geben, die physisch völlig unabhängig und remote arbeiten und dennoch hohe Leistungspotentiale haben.

SaaS löst IaaS und PaaS ab

Ähnlich wie bei den Servern oder der Infrastruktur verschiebt sich auch das Providing weg von der Bereitstellung von Geräten oder Plattformen hin zur Bereitstellung von Software. Software-as-a-Service (SaaS) wird immer wichtiger werden. Daraus werden anspruchsvolle Aufgaben erwachsen, auf die sich IT-Entscheider zeitnah vorbereiten sollten. Große Datensätze, bezogen von zahlreichen Kunden, bilden eine komplexe Grundlage für jegliche Entscheidungsprozesse.

Kostenkontrolle und Leistungsvermittlung

Die Kosten sind und bleiben einer der entscheidenden Faktoren in jedem Bereich der Unternehmensführung – so auch in der IT. Leider ist dies in der Realität nicht immer der Fall. Die IT versteht ihre Aufgabe oft allein operativ. Doch in einer digitalisierten Welt, in der die IT immer wichtiger wird, wandelt sich auch die Aufgabe der Verantwortlichen. Sämtliche Dienste müssen im Hinblick auf Budget, Leistung und Qualitätsanspruch vermittelbar präsentiert werden. Es reicht nicht mehr allein, „dass es läuft“. Gute und zukunftsweisende IT muss sich selbst nach außen und innen repräsentieren können und dabei stets die Kosten im Blick haben.

Immer mehr KI und Co.

Wachsende IT-Infrastrukturen benötigen zugleich mehr Arbeitsleistung, doch nicht mehr zwingend durch menschliche Mitarbeiter. Künstliche Intelligenzen, Prozess-Roboter und Monitoring-Bots werden die IT massiv verstärken und zugleich Prozesse schneller und fehlerfreier machen. Trotz anfänglicher Investitionskosten werden Software-Roboter mittel- und langfristig kosteneffizienter sein als ein wachsender Mitarbeiter-Pool. Anbieter wie AmdoSoft werden wachsen und als Partner immer wichtiger werden.

Talente finden und fördern

Gleichzeitig bedeutet mehr Komplexität in der IT aber auch die Notwendigkeit, neue und talentierte Mitarbeiter zu finden, die diese neuen Entwicklungen weiter vorantreiben. Software-Roboter werden viele repetitive und klar definierte Aufgaben erledigen, doch wenn es um Entwicklung und Kreativität geht, werden gute Mitarbeiter mit exzellenten Skills buchstäblich unbezahlbar. Schon heute können sich fähige IT-Experten aussuchen, wo und zu welchen Gehältern sie arbeiten möchten. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte wird sich durch die Entwicklungen der Branche wohl noch weiter zuspitzen. Aufgabe der Unternehmen wird es sein, Talente zu finden, zu fördern und zu binden, um international konkurrenzfähig bleiben zu können.

Den richtigen Partner wählen

Nur gemeinsam ist man stark. Diese Devise wird auch in Zukunft Gültigkeit behalten. Unternehmen werden sich für die Aufgaben der kommenden Jahre starke Partner suchen, die ihnen mit maßgeschneiderten Lösungen helfen, ohne dabei den Budgetrahmen zu sprengen. Dabei geht es nicht allein um das Know-How oder die angebotenen Leistungen, sondern auch um flexible Abrechnungsmodelle. Egal ob Cloud-Server, Backoffice-Software oder RPA-Bot – alles muss frei skalierbar, möglichst ungebunden und flexibel erfolgen.

Wir von AmdoSoft sind bereit für die Aufgaben der Zukunft und freuen uns, Ihnen und Ihrem Unternehmen als starker Partner zur Seite stehen zu dürfen. Kontaktieren Sie uns gern und finden Sie mit uns gemeinsam Optimierungspotentiale und Anwendungsmöglichkeiten für unseren b4 Bot.